Mike’s Cinema
Last updated: 05. October
2010
Das Equipment
Receiver: Onkyo PR-SC5507
Endstufen: Emotiva XPA-2
Emotiva XPA-5
HD-DVD: Toshiba HD
XE1
BluRay: Sony Playstation 3 slim
DVB-S: Kathrein UFS
910sw
SACD: Onkyo DV-SP506
MM-Player: Xtreamer Sidewinder
mit 640GB HDD
HTPC: siehe
Hardware
Beamer: Samsung SP-A800B
Front: Nubert
nuWave 125 (anthrazit) inkl. ABL-Modul
Center: Nubert
nuWave CS-65 (gelborange)
Rear: Nubert
nuWave 10 (ocker) inkl. ABL-Modul
Back: Nubert
nuWave 8 (ocker) inkl. ABL-Modul
Sub: 2x
Nubert nuWave AW-7 (ocker)
Kabel: al-kabelshop Profiline Serie und Oehlbach
LS-Kabel: Reichelt
4mm²
Die
Geschichte
Es fing alles damit an, dass ich Hausbesitzer wurde
und dann doch etwas mehr Musik im neuen Haus haben wollte. Also habe ich mich
umgeschaut und das Thema Dolby Digital für mich entdeckt. Die erste Anlage
bestand aus einem Denon AVR-3801 Receiver und Denon DV-1500 DVD-Player. Als
Boxen hatte ich mir die größten Modelle aus der Heco Mythos Serie hingestellt
(Modell 700). Dazu die „Regalbox“ Mythos 300 als Rear und den Myhtos Center.
Dazu einen 82’er JVC Fernseher mit 100Hz und allem möglichen Schnickschnack.
Um die Sache mit dem Bass, trotz dieser riesen Boxen
doch etwas kraftlos, etwas aufzurüsten wurde eine Fahrt nach Schwäbisch Gmünd
unternommen. Der Heimweg würde mit einem Nubert AW-7 in Angriff genommen. Damit
war ich ab sofort vom Nubert Virus infiziert.
Speziell der Heco Center wurde schnell als nicht
würdig eingestuft. Über ebay kam ich günstig an einen perlweissen CS-4
(vorsicht Leute, ich bin etwas rot/grün blind).
Jetzt ging es Schlag auf Schlag, wieder bei ebay
zwei nuWave 10 inkl. ABL günstig bekommen und in persönlich Köln abgeholt. Da
fehlten nur noch die Rears.
Da kam mir der Zufall zu Hilfe. Im Forum Beisammen verkaufte jemand seine nuWave 8
und der wohnte auch nur 15km von mir entfernt. Einfach Klasse. Wie sich heraus
stellte war Jörg auch ein Besessener (Heimkino) und auch beruflich mit dem
Thema verbunden Imagecom. Mit etwas
Zureden konnte ich mit Jörg auch meinen AW-7 tauschen. Weg mit dem grauen und
her mit dem in ocker.
Jetzt war eigentlich alles perfekt, eigentlich, denn
das ABL lag ungenutzt im Schrank. Nach einem für mich langen
Entscheidungsprozess fiel die Wahl auf einen Marantz SR-9200. Alle Kanäle
auftrennbar, überragender Klang und ein top Finish. Nur der Kauf gestaltete
sich schwierig. Die Preise waren jenseits von Gut und Böse. Da kam wieder der
Zufall ins Spiel. Über ebay kam ich für einen sehr angemessenen Betrag an ein
Ausstellungsstück von Hifi-Audio. Ein
Top-Laden, immer freundlich, sehr hilfsbereit und kompetent, leider in
Düsseldorf.
Damit war das Thema Klang zur vollsten Zufriedenheit
gelöst. Was blieb übrig? Ein kleines 82’er Bild. Somit stürzte ich mich in das
Abenteuer Beamer.
Also auf zu Mediastar,
die sind nur 15km von mir entfernt. Leider war ich etwas zu blauäugig und bin
mit einem Panasonic LC-70 Beamer und einer 2m Rolloleinwand rausmarschiert.
Natürlich war das schon ein Erlebnis. Aber nach und nach stiegen die Ansprüche.
Die 2m Leinwand entpuppte sich als eine mit 1.8m sichtbarem Bereich, der Beamer
lärmte und der Schwarzwert war auch nicht der Beste. Das mit der Leinwand
konnte schnell erledigt werden. Zoom auf Minimum am Beamer und dann das Maximum
an Bildbreite gemessen. Das Ergebnis war eine 2.34m Rolloleinwand (2.2m
sichtbar) die direkt vor der Schrankwand und dem TV von der Decke herabgelassen
werden konnte. Der Lärm wurde mit einer 60kg Hushbox gelöst. Eine riesen Kiste
auf Basis von 19mm HDF mit drei
Lüftkanälen auf jeder Seite. Innen waren vier 92mm Papst Lüfter verbaut und die
Box war vollkommen ausgekleidet mit Noppenschaumstoff. Dazu ein LCD Thermometer
und eine abnehmbare Revisionsklappe im unteren Bereich zum Einstellen des
Beamer. Die Öffnung für den Lichtaustritt wurde durch einen 72mm ND2 Graufilter
realisiert. Damit stieg auch der Schwarzwert etwas. Die Box war nur durch zwei
kräftige Personen an die Decke zu bekommen und wurde durch vier 12cm Schrauben
gehalten. Obwohl die Box inkl. Beamer fast nicht zu hören war, konnte man auf
der Ansaug- und Auslassseite problemlos ein Feuerzeug zum Erlöschen bringen.
Das Ergebnis war vom Geräuschverhalten absolut genial. Inzwischen leistet die
Box einem Freund in Bremen sehr gute Dienste. Zugespielt wurde über einen HTPC,
da der Beamer damit das absolut beste Ergebnis lieferte.
Jetzt war erst einmal Pause. So nach und nach gefiel
mir die große Holzkiste im Wohnzimmer immer weniger und der Schwarzwert war
auch noch auf LCD Niveau. Durch Zufall erreichte mich ein Angebot von Mediastar
Köln, B-Ware des Sharp Z-91 mit voller Garantie. Nichts wie angerufen, B-Waren
Status erklären lassen und keinen Nachteil gefunden. Bestellt und 5 Tage später
in Seligenstadt abgeholt. Dazu gleich eine 2.5m Rahmenleinwand, denn von Rollos
hatte ich gestrichen die Nase voll. Die Wellen sind einfach auf Dauer
unerträglich. Durch den leisen Sharp konnte die Hushbox entfernt werden und der
„Kleine“ stand nun auf einem Regalbrett in ca. 2.1m Höhe. Die Leinwand wurde
mit zwei großen Haken an die Decke gehängt und bei Nichtbenutzung an die Decke
geschwenkt. Sie musste ja immer noch vor der Schrankwand mit TV herunter
kommen. Einige Leute fühlten sich gar nicht wohl wenn sie darunter standen…
Das Bild wurde zusätzlich mit einem Marantz DV-4300
mit PAL-progessive über YUV aufgewertet. Das TV Bild wurde über einen
SAT-Receiver, der sein Signal per S-VIDEO (Pinnacle TV-SAT) in einen HTPC
einspeiste, dort mit dscaler angepasst und über den VGA Ausgang an dem Beamer
ging, ausgegeben. Das Ergebnis war schon sehr nahe an dem was ich mit erhofft
hatte. Leider war trotz DLP Technik der Schwarzwert immer noch ausbaufähig.
Also musste der Raum dunkler werden, was sich sinnvoller weise nur mit einem
extra Raum bewerkstelligen lässt. Damit begann der weiter unten beschriebene
Ausbau des Hobbykellers zum Heimkinoraum.
Das Ergebnis ist einfach gigantisch. Der Unterschied
zwischen einem hellen Wohnzimmer und einem Raum mit dunklen Wänden ist wie Tag
und Nacht. Nie mehr Kino im hellen Wohnzimmer (trotz Verdunklungsmöglichkeit).
Zu den Licht schluckenden dunklen Farben eine kleine
Geschichte. Es ergab sich eines Abends, dass es plötzlich blob machte und ich
im Dunkeln saß. Ein Blick aus dem Fenster ergab, dass ich nicht der Einzige war
dem kein Licht mehr aufging. Die Augen gewöhnten sich nach ein paar Minuten an
die Dunkelheit und ich konnte mich recht gut in den Räumen bewegen. Da fiel mir
ein, im Heimkinokeller liegt die MAG Lite Taschenlampe. Also nichts wie runter.
Das mit der Treppe ging noch einigermaßen, die Tür fand ich auch noch, aber
dann. Das bisschen Restlicht in den anderen Räumen wurde im Heimkino komplett
geschluckt. Was ich auch versuchte, keine Chance. Also begab ich mich auf alle
Viere und krabbelte durch den ganzen Raum auf der Suche nach der Lampe. Ich
glaube ich bin fast gegen jeden Gegenstand in dem Raum gerannt, aber die Lampe
fand ich nicht. Nachdem ich wieder im Wohnzimmer war, kam mir die Idee.
Notebook einschalten, das Display auf maximale Helligkeit und ab in den Keller.
Innerhalb von 30 Sekunden hatte ich die Lampe und danach auch die Kerzen und
Streichhölzer aus dem Wohnzimmer und der Küche gefunden.
Nach der Fertigstellung des Heimkinokellers musste
der Sharp Z-91 doch einem anderen Beamer weichen. Die Auswahl viel auf einen
NEC HT-1000, da er einen super Kontrast hat, das 4:3 Format bietet, eine
DVI-Schnittstelle hat und als Bestes einen genialen Deinterlacer vorweisen
kann. Damit muss zur TV Nutzung kein PC mehr genutzt werden. Schon über S-VIDEO
wird ein top Bild erzeugt. Seitdem aber die Grobi-TV Box mit dem NEC verbunden
ist bin ich endlich zufrieden. Per YUV Signal zum Beamer und dann dort
deinterlaced vom Faroudja
Chip. Das Gerät ist wieder B-Ware von Mediastar Köln. Der dortige Filialleiter
Peter Müller macht einen klasse Job. Abgeholt wurde wie immer direkt in
Seligenstadt, inkl. Funktionstest.
Der
zweite Subwoofer war ein Zufallskauf. Eigentlich brauchte ich keinen zweiten,
aber wie so oft bei ebay gibt man einfach mal ein Gebot ab. Diesmal hat mich
nur niemand überboten und so war ein zweiter AW-7 für 430€ mein. Zum Glück
wohnte der Verkäufer nur 10km von mir entfernt und ich konnte das Gerät
persönlich begutachten und abholen (die Versandkosten wären sicher nicht gering
gewesen). Nachdem beide im Heimkino zum ersten mal liefen erhellte sich mein
Gesicht auch beim Blick auf das Bankkonto. Die Homogenität im Bassbereich hat
gewaltig zugenommen.
Zuerst
hatte ich mir ein günstiges TV-Rack von Ikea (Kaxxas) in den Keller gestellt.
Dies war aber so breit, dass es den zweiten Subwoofer fast verdeckte. Erst
wollte ich etwas selber bauen, fand dann durch Zufall das geniale Metall-Rack
mit Glasböden. Wichtig war mir die Stabilität, ausreichend Platz, eine große
Tiefe und eine dunkle Farbe.
History
Update 14.08.04
Heute
ist per Spedition die Lieferung des dunkelblauen Bühnenmolton eingetroffen. Die
50m sind von einer Person nicht zu transportieren. War ein ganz schöner Kampf
bis meine 12m abgetrennt waren (für was ein Tapeziertisch alles gut ist). Der
Kollege mit den restlichen 38m wird sich beim Abholen freuen. Jetzt muss nur
noch die Schneiderin daraus Vorhänge machen.
Update 21.08.04
Zwei
Tage nach der Bestellung aus dem Schnäppchenshop traf der neue Center CS-65
ein. Erst sah er gar nicht so gross aus, als er dann direkt neben dem CS-4
stand wurde der Unterschied deutlich. Auf Grund des Blickfeldes musste der
CS-65 weiter nach vorne rücken um freie Sicht auf die komplette Leinwand zu
erhalten. Dank Bananas war der Anschluss schnell hergestellt. Gleich die Eagles
DVD in den Player und wow, was für ein Unterschied. Den gebe ich nicht mehr.
Endlich kommt richtig Druck aus dem Center. Alle Schalter am CS-65 stehen auf
neutral. Zur Sicherheit werde ich noch mal die Laufzeiten im Receiver und die
Lautsprecher-Pegel abgleichen.
Update 27.09.04
Endlich
sind die Vorhänge im Heimkino montiert und damit die weiße Tür verschwunden.
Der ganze Raum wirkt nun viel wohnlicher und da der Stoff bis zum Rand der
Leinwand reicht kommt noch mehr Kinofeeling auf. In der Zwischenzeit habe ich
das Wohn-/Esszimmer renoviert (Holzdecke und neue Tapete) und parallel ein
neues Rack für die Anlage gebaut. Das Wandregal war zum einen nicht besonders
schön und zum anderen auch nicht gerade praktisch. Nach den positiven
Erfahrungen wird auch das Büro ein Selbstbaurack erhalten.
Update 10.10.04
Seit
drei Tagen ist mein Beamer ohne Leuchtmittel. Bei Beisammen gibt einen Thread zum
Thema „Lampenprobleme NEC HT1000“. Dieses Thema hat mir keine Ruhe gelassen und
ich habe meinen Projektor zerlegt. Das Ergebnis war nicht sehr ermutigend und
entsprach genau dem beschriebenen Problem. Nach genau 226 Stunden auf der Lampe
waren starke Ablösungserscheinungen der Reflektorbeschichtung klar zu erkennen.
Ein Anruf bei NEC brachte Ernüchterung. Lampengarantie nur 6 Monate! Da war ich
leider ca. 4 Wochen drüber. Ein versprochener Rückruf wegen Kulanz hat bis
heute nicht stattgefunden L Zum Glück
habe ich meinen Beamer von einem Fachhändler (Peter Müller von Mediastar Köln), für den Support und
Kundenzufriedenheit nicht nur Worte sind. Scheinbar sind seine Argumente bei
NEC besser angekommen J Jedenfalls
habe ich meine alte Lampe nach Köln geschickt und erhalte nächste Woche eine
neue.
Update 17.10.04
Die
neue Lampe ist da! Es handelt sich dabei sogar um das Nachfolgemodell aus dem
NEC HT-1100. Das Ergebnis in einfach klasse. Ein Bild wie am ersten Tag. Habe
fast den Eindruck das Bild wäre noch etwas brillanter geworden.
Update 31.12.04
Ein
paar Bilder ausgetauscht bzw. ergänzt. Die Deckenfluter standen, auf Grund der
geringen Raumhöhe, sehr nahe an der Decke (ca. 25 cm). Da die Lampen aus drei
geschraubten Metallrohren bestehen habe ich heute einfach das Mittelelement
entfernt. Jetzt sind die 50 cm niedriger.
Update 06.05.05
Die beiden DVD-Player wurden durch ein Gerät ersetzt. Statt einem Player für das
Bild (Marantz DV-4300) und einen für den Ton (Pioneer DV-565A) gibt es nun den
Pionier DV-757A für beides..
Update 27.09.05
Alle Kathrein ADR Receiver wurden eingemottet. Die
öffentlich rechtlichen Radioprogramme (also auch SWR3) werden nun digital per
DVB-S ausgestrahlt.
Update 11.12.05
Die beiden PCs im Heimkino und im Wohnzimmer auf
eine aktuelle Hardware Plattform gehoben. Sind nun beide mit einem nVidia
nforce4 Board und AMD Athlon 64 CPU bestückt.
Update 12.09.06
Den PCs im Wohnzimmer in ein neues Gehäuse gesteckt
und einen 15“ TFT im Rack eingebaut.
Update 03.03.07
Die Komponenten im Dachstudio komplettiert.
Update 20.04.07
Im Heimkinoraum den Pioneer DV-757Ai durch einen
Denon DVD-2930 abgelöst.
Update 01.05.07
Im Heimkinoraum den NEC HT-1000 durch einen Yamaha
DPX-1300 abgelöst. Endlich Lensshift und 16:9.
Die Montage an der Decke war nicht einfach zu
realisieren, denn die bisherige Deckenhalterung hatte zu kurze „Beine“ um den
riesigen Yamaha zu befestigen. Ein Anruf beim Händler brachte die Erkenntnis,
dass eine Universal-Halterung auch Ausnahmen kennt L Nach einem Besuch im Baumarkt und dem Erwerb von
Aluminium Profilen wurde eine eigene Halterung am Projektor gebaut welche dann
mit dem Rest der alten Deckenhalterung (inkl. Kugelgelenk) verbunden wurde.
Ich habe mich mit Absicht gegen einen Full-HD Beamer
entschieden. Zum einen haben die bezahlbaren Geräte keinen guten
Scaler/Deinterlacer und nur wenige Eingänge. Solange der Kampf der HD-Formate
(Blue-Ray / HD-DVD) nicht entschieden ist oder es keine Multiplayer gibt ist
das Thema HD für mich noch nicht relevant. Zudem habe ich keine Lust einen Teil
meiner über 1200 DVD’s im neuen Format nochmals zu erwerben. Von den Mehrkosten
für diese Medien im Vergleich zur DVD gar nicht zu reden.
Update 23.08.07
Jetzt bin ich doch auf den BlueRay HD Zug
aufgesprungen. Da mein Beamer kein 1080p darstellen kann habe ich den
kostengünstigen Weg gewählt und bei ebay einen Samsung Player inkl. 8 BlueRay
Medien für 430€ erworben J Was soll
ich sagen, die ersten Bilder mit 1080i einfach genial. Inzwischen habe ich den
Samsung auf 720p runtergestellt und ich bin begeistert. Wenn nur die Kosten für
die Medien nicht wären würde ich sofort komplett beim Einkauf umstellen.
Update 03.09.07
Heute kommt hoffentlich der HD-DVD Player von
Toshiba. Somit habe ich beide Formate und kann nun in Ruhe abwarten. Den
Toshiba habe ich bei Amazon bestellt für 650€ inkl. HD Medien. Sollte die
Qualität bei normalen DVD wirklich so gut sein wie überall beschrieben werde
ich den Denon DVD Player eventuell verkaufen.
Update 31.11.07
Für den Urlaub im September plane ich einen Umbau
der Raumfront. Zum einen will ich aus der 4:3 Leinwand eine 16:9 machen (Umbau)
und dann die Geräte in einen höheren Sockel einbauen unter der Leinwand (somit
entfällt das Rack). Auch die Kabel von der Front nach Hinten sollen neu verlegt
werden.
Der Umbau ist abgeschlossen, siehe Stage II
Der
Heimkinoraum
Größe: 4,90m x 3,80m
Der
Raum befindet sich im Keller eines Reihenendhauses. Die Wände waren seit dem
Einzug verputzt, weiß gestrichen und der Boden inkl. Sockel gefliest. Der Raum
hat zwei isolierte Fenster und ist beheizt. Alle Standardkabel (Strom, SAT und
Telefon) waren bereits verlegt. Um die Sache mit den sehr dunklen Farbtönen
nicht endgültig zu machen, sind alle Seitenwände und die Decke mit Raufaser
versehen. Hat ungefähr zwei Tage gedauert. Der Dank an meinen Helfer sei hier
noch einmal erwähnt. Die Seitenwände sind nachtblau, die Decke antrahzit und
die Wand hinter der Leinwand ist rein schwarz. Alle Wände mussten dreimal
gestrichen werden, da die Abdeckfarbe nicht gut deckte. Das Frontpodest ist
einstufig und ca. 10cm hoch. Das Sitzpodest dagegen zweistufig und ca. 18cm.
hoch. Material sind ca. 25 Balken im Format 78x78x2000mm. Das ganze ist mit ca.
200 Schrauben gesichert. Die Balken liegen zum Schutz der Fliesen und zur
Entkopplung auf Teppichstreifen. Auf den Balken sind 18mm ODF-Platten
geschraubt. Die Bauzeit war ca. 2 Woche. Der dunkelblaue Teppich ist in drei
Teilen verlegt (die beiden Podeste plus das Mittelstück). Befestigt ist der
Teppich mit doppelseitigem Klebeband. Die Sache hat einen halben Tag in
Anspruch genommen. Die Restarbeiten wurden dann so nach und nach durchgeführt.
An der linken und rechten Wand sind schwarze umlackierte Gardinenleisten
montiert die einen je 3,2m langen Vorhang aufnehmen. Das ganze lässt dann die
Eingangstür verschwinden und dämpft den Raum zusätzlich.
Die Bilder
Frontblick
auf die 4:3 Deluxx Rahmeneinwand mit einer Projektionsfläche von 2,5m auf 1,9m.
Ich habe mich bewusst für eine 4:3 Leinwand entschieden, da ich auf der einen
Seite einen 4:3 Beamer besitze und zum anderen sehr viel Sport (NFL, F1 und
Bundesliga) bei schaue.
Das
linke Equipment, bestehend aus nuWave 10 und AW-7. Auf dieser Seite Ton in Ton.
Die nuWave 10 steht auf Spikes und der AW-7 auf den Bolide Schockabsorbern.
Der
Nubert nuWave CS-65 Center in voller Pracht. Leicht angewinkelt durch die original
Schockabsorber der Subwoofer.
Auf
der rechtenr Seite ein grauer AW-7 (habe ich günstig über ebay erhalten). Die
nuWave 10 steht auf Spikes und der AW-7 auf den Bolide Schockabsorbern.
Die
drei Sitzmöbel von Möbel Walther aus Gründau (Stückpreis 139€). In der Mitte
hängt der NEC Beamer an einer Universal-Deckenhalterung. Die Deckenfluter sind
hier noch in voller Höhe zu sehen. Inzwischen sind sie 50 cm niedriger.
Die
nuWave 8 nun mit den kleinen nuWave 3. Die Lampen sind Halogendeckenfluter bei
denen der Kabeldimmer entfernt wurde und die nun über Funk-Steckdosen (inkl.
Dimmfunktion) gesteuert werden. Das gleiche noch mal auf der anderen Seite.
Die
nuWave 3 auf den alten selbstgebauten Holzständern (da standen mal die nuWave 8
drauf als noch alles im Wohnzimmer installiert war).
Ein Sessel in der Relax Stellung. Noch ein Kissen in den Nacken und man hält es sehr gut aus :-) Geplant sind noch Getränkehalter und Bodyshaker. Hinter den Sesseln ist eine blaue Holzleiste auf dem Boden verschraubt, damit man eine genaue Position einnimmt und keiner der Sessel gegen die Wand gedrückt wird.
Das
linke DVD-Regal, bestehend aus sechs Benno Regalen (fünf Stück sind um 3cm
gekürzt). Das erste Regal ist nicht gekürzt und steht auf der ersten Stufe des
Podestes. Sind auf der linken Seite ca. 500 DVD’s. Das rechte DVD-Regal hat auf
dem Bild noch etwas Platz... Inzwischen auch mit ca. 500 DVD’s belegt. Die ca.
200 Music Musik-DVD’s mussten ausgelagert werden und befinden sich nun in
Wohnzimmer.
Die
linke Seite mit dem neuen Vorhang. Die Vorhangschiene wurde mit Sprühlack
schwarz lackiert. Der Vorhang ist durchgängig und wird über ein Rundteil in der
Schiene um die Ecke geführt.
Die
rechte Seite mit dem neuen Vorhangs. So langsam sollte man sich die Frage
stellen, wie man in den Raum rein bzw. raus kommt J Die rechte Seite noch einmal. Diesmal
mit der weißen Tür, welche der Anlass zur Montage der Vorhänge war. Endlich keine
Reflektionen mehr beim Filme schauen.
Der
NEC DLP-Beamer mit 1024x768 Auflösung und der Deckenhalterung. Gut zu erkennen
sind die drei Kabelkanäle die zu einem zusammengefügt wurden (Baukleber).
Danach wurde das ganze mit blauer Farbe gespritzt und angeschraubt. Der NEC
HT-1000 mit allen Kabel.
1. 8.0 m DVI zum HTPC (rechter
Kabelkanal)
2. 7.5
m VGA zum SAT Receiver, per YUV Signal (mittlerer Kabelkanal)
3. 7.5 m YUV zum DVD Player (mittlerer
Kabelkanal)
4. 8.0 m Strom (linker
Kabelkanal)
Die Deckenhalterung ist um 7 cm nach rechts versetzt. Warum? Ich habe leider bei der ersten Montage die Achse genau in die Mitte vom Raum platziert. Erst vor kurzem viel mir auf, dass der NEC sein Objektiv nicht zentral in der Mitte wie mein vorheriger Sharp Z91 hat, sondern es genau um diese 7 cm versetzt ist. Zwischen der Deckenplatte und dem ersten Metallklotz waren noch vier ca. 8 cm Metallstäbe. Die habe ich ausgebohrt um den Beamer noch näher an die Decke zu bekommen. Jeder Zentimeter bringt eine Reduzierung der Trapezkorrektur. Normalerweise müsste der Beamer 34 cm über der Leinwandoberkante positioniert sein. Dies ist wegen der geringen Raumhöhe nicht möglich.
Die komplette Anlage integriert in ein massives Metallrack von Audio Research. Ich habe lange nach einem Rack gesucht welches farblich passt, ausreichend Platz bietet und nach hinten offen ist (die Geräte sind teilweise sehr tief).
Ganz
unten steht der Marantz SR-9200 mit THX Ultra2 Update. Die kleine Box oben auf
ist das Nubert ABL-Modul für die Frontboxen. Der Monitorausgang ist zur
Bedienung des Setup-Menüs per FBAS am ersten VIDEO Eingang des 7“ VGA Displays
im HTPC angeschlossen. Alle Boxen stehen auf LARGE.
Darüber
steht eine Powerzentrale von Conrad um alle Geräte zentral vom Stromnetz
trennen zu können.
Danach
folgt der DVD-Player. Auf dem Bild sind noch die beiden alten Player zu sehen.
Als letztes Gerät in diesem Bereich ist eine TV-BOX von Grobi angeschlossen. Der DVB-S Receiver liefert sein Bild-Signal per YUV an den VGA-Eingang des NEC Beamers. Der Ton geht direkt über SPDIF zum Receiver. Zusammen mit dem internen Faroudja Deinterlacer des NEC erhalte ich ein Hammerbild beim Fernsehbild.
Im
oberen Fach steht der HTPC. Das Gehäuse ist "The Case" aus dem
Heimkinoforum Beisammen . Hinter die
Rauchglasfront ist ein 7“ VGA TFT Display montiert (Lilliput). Das Teil hat
eine eigene Fernbedienung mit der man sehr viele Parameter konfigurieren kann
und zwischen den drei Eingängen VGA, VIDEO1 und VIDEO2 umschalten kann. Die
Anschlusskabel sind über ein Slotblech herausgeführt. Das VGA Kabel geht direkt
in die ATI Karte. Die Stromversorgung für das Display ist umschaltbar. Entweder
per Netzteil des PC oder über ein externes Steckernetzteil. Dann muss der PC
nicht laufen wenn man nur das Display braucht. Das Display wird mit 800x600
oder 1024x768 Bildpunkten angesteuert und hat eine sehr gute Bildqualität.
Software: Microsoft Windows XP pro SP2, Intervideo
WinDVD Platinum 7, Entech Powerstrip, Intervocative DVD Profiler, Musicmatch
Jukebox 10.0
Hier
ist der Desktop von Windows XP auf dem kleinen 7” VGA Display im HTPC zu sehen.
Im Hintergrund spielen die Eagles.
Mit
diesen Fernbedieungen wird das Ganze gesteuert. Bisher war ich zu faul die
Philips Pronto Neo zu programmieren. Die Tastatur ist eine wireless Delux
(Funk) mit integriertem Trackball.
Eine
HTDV Demo-Datei von Microsoft per HTPC und DVI zu gespielt und ein Ausschnitt
aus „Monster AG“. Das sind 2,5m Bildbreite. Ganz unten ist noch der Schatten
vom Center Lautsprecher zu sehen. JA, dies ist ein original Bild wie es die
beschriebenen Komponenten produzieren! Das Bild wurde lediglich mit Irfanview
auf 768x576 verkleinert. Die Aufnahmen wurden mit einer Nikon Coolpix 8800 und
Weitwinkelvorsatz gemacht.