Mike’s Cinema Stage II

Last updated: 05. October 2010

 

Das Equipment

Receiver:    Onkyo PR-SC5507

Endstufen: Emotiva XPA-2

                     Emotiva XPA-5

HD-DVD:    Toshiba HD XE1

BluRay:       Sony Playstation 3 slim

DVB-S:        Kathrein UFS 910sw

SACD:         Onkyo DV-SP506

MM-Player: Xtreamer Sidewinder mit 640GB HDD

HTPC:         siehe Hardware

Beamer:      Samsung SP-A800B

Front:           Nubert nuWave 125 (anthrazit)  inkl. ABL-Modul

Center:        Nubert nuWave CS-65 (gelborange)

Rear:           Nubert nuWave 10 (ocker)  inkl. ABL-Modul

Back:           Nubert nuWave 8 (ocker)  inkl. ABL-Modul

Sub:             2x Nubert nuWave AW-7 (ocker)

Kabel:          al-kabelshop Profiline Serie und Oehlbach

LS-Kabel:   Reichelt 4mm²

 

Stage II

Nachdem durch die Anschaffung eines 16:9 Beamers die 4:3 Leinwand nicht mehr passend war habe ich mich entschlossen einen etwas größeren Umbau vorzunehmen. Durch den Austausch der Leinwand entsteht unterhalb der Leinwand ausreichend Platz um das komplette Equipment verschwinden zu lassen. Während eines vierwöchigen Urlaubs um September 2007 wurde das Projekt gestartet.

Zuerst wurde der komplette Teppichboden entfernt. Dies schließt das hintere und vordere Podest mit ein. Alle bisher auf dem Boden und hinter den DVD Racks verlaufen Kabel wurden im Inneren des hinteren zweistufigen Podestes verlegt. Bevor es wieder verschlossen wurde, wurde es komplett mit S-Flex Verpackungsmaterial gefüllt. Insgesamt wurden 1300l dieses Materials verarbeitet. Eine Dämmung mit Glaswolle war mir zu aufwendig, da hierzu jede Kammer im Podest mit Folie ausgekleidet hätte werden müssen. Steinwolle, die man wahrscheinlich ohne Folie hätte verlegen können (da deutlich fester) gab es erst ab Stärke 120mm. Mein Podest ist aber aus zwei Lagen 80mm Balken gebaut. Auch das vordere Podest wurde gefüllt und die Kabel innen verlegt. Bei der Verlegung der Kabel musste ich einen Kompromiss eingehen, denn es war geplant die Kabel zwischen den Podesten ganz außen an der Wand entlang zu führen. Leider waren hierzu die Kabel zu kurz (Länge 7,5m und 8m). Eine Neuanschaffung kam auf Grund der immensen Kosten nicht in Frage. Nun liegen die Kabel in zwei trittfesten Kabelkanälen ungefähr bei 2/3 des Raumes zwischen den Podesten unter dem Teppich.

Nachdem auch das vordere Podest geschlossen war konnte mit dem Aufbau der Erweiterung begonnen werden. Das Hauptgerüst wurde wie auch die „alten“ Podeste aus stabilen 80x80mm Holzbalken gebaut. Nachdem alle Lautsprecher und Geräte vermessen waren wurde eine grobe Skizze angefertigt und dann konnten die Zwischenpfosten gesetzt werden. Ich habe die Erweiterung fast komplett aus dem Kopf und nach Augenmaß gebaut. Insgesamt wurden 20 Balken in der Länge 2m nur für die Erweiterung des vorderen Podestes benutzt.

Die Deckplatte besteht aus vier Verlegeplatten in 16mm. Ein komplette Platte 205x67cm dient als Klappe zum Erreichen das Equipment, der Rest wurde passend geschnitten. Der vordere und der seitliche Teil der Erweiterung sind so stabil gebaut, dass man darauf tanzen könnte J Lediglich die Klappe liegt nur auf untergeschraubten Dachlatten auf. Hinten sind drei stabile Scharniere angebracht.

Da das erweiterte Podest nun eine Gesamthöhe von ca. 68cm hat, musste eine Lösung für die vorderen Lautsprecher gefunden werden, da eine Aufstellung in dieser Höhe sicher dem Ohr und dem Auge nicht gefallen hätte. Aus diesem Grund wurde die Stellfläche der Lautsprecher so weit abgesengt, dass die Lautsprecher das Podest exakt überragen. Um hier für Stabilität zu sorgen ist die Basis auf jeweils sechs 80x80mm Balken (je zwei übereinander) verschraubt.

Nachdem alle Holzarbeiten abgeschlossen waren konnte das Podest mit Teppich verkleidet werden. Hierzu wurde ein sehr dünner dunkelblauer Belag ausgewählt, der zwar sehr preiswert (2€ pro qm) allerdings auch qualitativ nicht sehr hochwertig ist. Da der Teppich nur der Verkleidung und nicht der Begehung dient ist er für mich akzeptabel. Auf dem Podest ist der Teppich lediglich mit doppelseitigem Klebeband befestig. In den Nischen ist er jeweils 3cm umgelegt und dort fest getackert. Zusätzlich wurden noch die Fächer für die Elektronik mit Teppich ausgekleidet. Bei den Lautsprechern war dies nicht erforderlich, da diese exakt die Öffnungen füllen.

Bei der Leinwand gab es insgesamt drei Alternativen.

1.                Kürzen der alten 4:3 Leinwand auf das neue 16:9 Format.  Wäre vom Rahmen kein Problem gewesen, nur im Tuch die Schlaufe für den Haltestab zu kleben, sehr grenzwertig.

2.                Beibehalten der alten 4:3 und einfach den nicht benötigten Teil hinter dem Podest verschwinden lassen und zusätzlich eine Maskierung im unteren Teil anbringen. Dabei hätte man allerdings die Leinwand nie mehr abnehmen können.

3.                Beschaffung einer neuen 16:9 Leinwand wieder in der Breite 2.5m. Hier kam das liebe Geld ins Spiel, denn neu ist so was nicht unter 450€ zu haben.

Am Ende ist es nun doch eine neue „gebrauchte“ geworden. Im Forum beisammen.de wurde sie im Marktplatz angeboten. Allerdings weit von meinen Preisvorstellungen entfernt. Mein Angebot von ca. 200€ wurde leider abgelehnt. Nach ca. einer Woche fand sich die Leinwand in ebay wieder und im kam für das Anfangsgebot von 149€ zu meiner Leinwand. Dank eines VW Golf Plus (ich fahre ja ein etwas kompakteres Auto) aus der Verwandtschaft war auch die Abholung im Saarland kein Problem.

Anbei die ersten Bilder nach dem Umbau. Stand 07. October 2007 müssen noch die hinteren Lautsprecher installiert und die schweren Vorhänge rechts und links erst gekürzt und dann wieder aufgehängt werden. Außerdem müssen noch die DVD Regale wieder aufgebaut und die Fernsehsessel eingeräumt werden. Zudem müssen noch neue Audio Kabel bestellt werden da ich nun mehrere 2m Versionen benötige. Danach kann die Anlage neue eingestellt werden. Im Moment habe ich nur Bedenken, dass es mit der HDMI Verkabelung und/oder dem HDMI Umschalter Probleme gibt (habe ich vorher nicht getestet). Gegebenfalls muss vor das Podest noch ein Vorhang montiert werden, damit die ganzen Anzeigen und LEDs nicht so stark auf den Betrachter strahlen.

Update 24.11.2007

Samsung BluRay Player gegen eine PlayStation 3 getauscht.

Hintere Lautsprecherkabel im Boden mit Terminals versehen.

Update 29.11.2009

Lange nichts mehr zu den inzwischen stattgefundenen Updates geschrieben.

·         Marantz SR-9200 gegen einen Onkyo TX-NR906 getauscht

·         Nubert nuWave 125 als Frontboxen installiert (die nuWave 10 wurde zu den Surround und die nuWave 8 zu den Back Surround Lautsprechern)

·         Zwei Sechskanalendstufen Denon POA-5000 installiert. Die Endstufen laufen im Brückenbetrieb => je Endstufe: 1x 300W (4 Ohm) Front, 1x 150W (4 Ohm) Surround und 1x 150W (4Ohm) Back Surround.

·         Damit der Onkyo nichts mehr mit „Verstärkung“ zu tun hat noch eine Rotel RB-03 Endstufe im Brückenbetrieb 1x 180W (4 Ohm)  für den Center aufgebaut.

·         Somit sind auch alle Standboxen mit einem Nubert ABL/ATM Modul angeschlossen.

·         Die DVD-Regale (12 Stk. Ikea Benno’s) komplett abgebaut und mit 12 weiteren ins Dachstudio verfrachtet.

·         Anstelle der Regale sind nun zwei weitere Kino-Plakate an der Wand.

·         Die PS3 mit 40GB HDD gegen das aktuelle Slim Modell getauscht.

·         Neue Stromleitung direkt von Verteilerkasten (16A abgesichert) für die drei Endstufen und die beiden Subwoofer verlegt.